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Lektorat: Was es deinem Buch bringt und worauf du achten solltest

Lektorat: Was es deinem Buch bringt und worauf du achten solltest

Lektor*innen unterstützen dich dabei, das beste Potential aus deinem Text herauszuholen. Sie sehen Unstimmigkeiten, Fehler und Herausforderungen und setzen den erforderlichen Fokus, um deine Geschichte qualitativ aufblühen zu lassen. Ein Lektorat ist wichtig – darüber müssen wir nicht diskutieren. Doch was sagt die Form der Zusammenarbeit und die Beziehung zwischen Autor*in und Lektor*in über die potentielle Qualität deines Romans aus? Wir haben Autorin Sue Sanders und ihrem Lektor entscheidende Fragen gestellt – und Antworten erhalten:

Details hinter den Kulissen des Lektorats

Wie beginnt ihr mit dem Lektorat? Wie läuft die Kommunikation ab?

Wir beginnen, bevor das Buch geschrieben wird, zusammen zu arbeiten. Bei einem gemeinsamen Kochabend philosophieren wir über Details der Schauplätze, der Figuren- und Plotentwicklung. Nach kurzer Bedenkzeit werden Ideen in einem Szenenplan zusammengeschrieben. Es folgt ein strategisches Meeting, in dem Plotholes und Unstimmigkeiten analysiert und behoben werden. Steht alles, wird das Manuskript geschrieben. Nach wenigen Wochen ist das Grundgerüst eines ersten Rohentwurfs fertiggestellt, auf den sich nun Lektor und Autorin stürzen dürfen. Wir wissen, dass dies kein Lektorat im klassischen Sinn ist. Dennoch ist es eine wichtige Vorarbeit, die das spätere Lektorat erleichtert.

Was geschieht bei Plot-Herausforderungen?

Da wir eine intensive, gemeinsame Plot- und Planungsphase genießen können, begegnen uns während der tatsächlichen Arbeit am Buchprojekt weniger Hindernisse. Nichtsdestotrotz ist es unabdingbar, dass die eine oder andere Herausforderung in den Roman hineinstolpert. Während des Schreib-, Plan- oder Überarbeitungsprozesses könnte es dann dazu kommen, dass wir uns noch einmal bei einem zweiten Plot-Meeting mit den Themen, Szenen und Figuren des Romans auseinandersetzen müssen. Wir besprechen die Herausforderungen, suchen und finden bei einer kreativen, persönlichen Runde die Lösungen und bessern Fehler aus. Die Besprechung geschieht gemeinsam, das Schreiben übernimmt selbstverständlich die Autorin.

 

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Plotten: Wie sieht das bei euch aus?

Wir widmen uns zunächst den Themen, Werte und Gefühle, die in das Buch hineingeschrieben werden sollen. Was möchte ich als Autorin mit dem Roman auslösen? Welche Gefühle möchte ich verpacken und welche Gedanken anstoßen? Ich mache mir auch Gedanken über die Figuren: Welche Persönlichkeit braucht die/der Protagonist*in, die in diese Geschichte hineinmanövriert wird? Welche Charaktereigenschaften schreibe ich den Nebenfiguren zu? Wie sollte der Love Interest sein, damit der Geschichte eine Prise Spannung verliehen werden kann? Mit dem Rucksack voller Ideen wird dem Lektor ihm jede Wendung en Detail vorgestellt. Der Lektor kämpft sich dann durch den Wusel aller Eindrücke und sorgt für Struktur. Anschließend schreibt die Autorin den Plot nieder und gemeinsam arbeiten wir an einem Szenenplan.

WhiteboardWie oft überarbeitet ihr das Manuskript?

Wir lesen das Buch mindestens jeweils drei- bis viermal, der Lektor kommentiert und die Autorin arbeitet die Änderungen und Vorschläge ein. Wenn das oben beschriebene Entwicklungs- und Grundlektorat vollbracht ist, geht es um den Stil: Wir lesen uns den Text gegenseitig laut vor, um sprachliche Schwächen auszumerzen.

 

 

Es empfiehlt sich, die wichtigsten Anmerkungen und generelle Dinge, die überarbeitet werden sollten, auf ein Whiteboard zu schreiben. So bekommt man eine Übersicht, was bereits abgearbeitet wurde und worauf bei der Überarbeitung in sprachlicher und textgestalterischer Hinsicht geachtet werden muss.

Hier findest du alles, was du für das Arbeiten mit einem Whiteboard brauchst:

 

Vor dem Einarbeiten des Lektorats ist es wichtig, das ganze Manuskript und alle Kommentare zu lesen. Ein guter Lektor kommentiert nicht nur am Rand des Textes, sondern schreibt zusätzlich allgemeine Kommentare zu jedem Kapitel. Am Ende des Manuskripts sollte immer eine Zusammenfassung der generellen Aufgaben zur Überarbeitung stehen. Hier werden Hinweise zu Satzbau, Rechtschreibung, häufigem Wortgebrauch und der Entwicklung von Figuren und Geschichte gegeben.

Wir wissen natürlich, dass dieser Ablauf im alltäglichen Berufsalltag von Autor*innen und Lektor*innen untypisch ist, doch wir erkennen den Mehrwert dieser ganzheitlichen, kontinuierlichen Arbeitsweise. Daher empfehlen wir eine offene und persönliche Kommunikation zwischen Autor*in und Lektor*in. Wir plotten und planen auf diese Weise umfangreich, sodass wir gemeinsam Buchprojekte realisieren. So erwecken wir zusammen Ideen zum Leben.

 

WICHTIG: IDEALERWEISE ÜBERGIBST DU DEIN MANUSKRIPT ALS WORD DATEI. EIN LEKTOR KANN DANN LEICHTER KOMMENTARE HINZUFÜGEN UND DIE NACHVERFOLGBARKEIT VON ÄNDERUNGEN AN DEINEM MANUSKRIPT IST GEGEBEN.

 

Feedback: Wie wichtig ist es und in welcher Form geschieht es?

Ein offenes, ehrliches Feedback schafft die Grundlage für ein effektives Lektorat. Weder Lektor*in, noch Autor*in kommen drumherum, sich damit auseinanderzusetzen, professionelles Feedback zu geben/nehmen. Gutes Feedback geschieht aus unserer Sicht konstruktiv. Es hat schließlich erst dann einen Mehrwert für den Erfolg eines Buchprojekts, wenn dieses verstanden und umgesetzt werden kann. Daher arbeiten wir mit kontinuierlicher, radikaler Ehrlichkeit und Offenheit im Workflow. Dabei kommt es regelmäßig vor, dass Szenen aus dem Buch schauspielerisch dargestellt werden, um die Abläufe und Handlungen zu verdeutlichen.

 

Unser Lektorats-Angebot für dich!

 

3 Punkte, um dein Buch für das Lektorat fit zu machen

Ein professionelles Lektorat ist so wertvoll wie auch preisintensiv. Ein gutes Lektorat lohnt sich und holt aus deinem Manuskript das bestmögliche Ergebnis heraus. Um Zeit, Arbeit und Kosten einzusparen, solltest du als Autor*in dein Manuskript für das Lektorat entsprechend vorbereiten. Hier findest du drei Punkte, die du vor dem Lektorat beachten solltest:

  1. Hast du deinen Roman mindestens zweimal gelesen und alle Rechtschreibfehler beseitigt? Mit einem Manuskript, welches wenig Rechtschreibfehler aufweist, lässt es sich leichter arbeiten. Mit Rechtschreibprogrammen und der erforderlichen Konzentration kann dies einfach gestaltet werden und sorgt für ein angenehmes Arbeiten am Manuskript auf beiden Seiten. Außerdem überarbeitest du noch einmal an deinem Manuskript: Du könntest über inhaltliche, relevante Fehler stolpern und hast nun noch einmal die Chance, diese aus deinem Buch zu entfernen.
  2. Das Lektorat könnte einfacher sein, wenn Plotholes (Lücken in der Geschichte, die deinen Leser*innen unbeabsichtigt mit Fragen zurücklassen und den Sinn von Handlungssträngen zunichte machen) und Unstimmigkeiten im Ablauf vermieden werden können. Wir Autor*innen neigen dazu, nach mehrfachem Überlesen des eigenen Romans „betriebsblind“ zu werden. Hier könntest du dir Unterstützung von Testleser*innen holen. Sie lesen deinen Roman unvoreingenommen und erkennen Fehler, die du womöglich übersehen hättest. Testleser*innen, die dir ein konstruktives, ehrliches Feedback geben, findest du zum Beispiel in Facebook-Gruppen.
  3. Hast du dir einmal all deine Handlungsstränge, Figuren und Schauplätze mit ihren Relationen zueinander aufgeschrieben? Falls du dies noch nicht getan hast, solltest du dies angehen, um dir und auch deiner Lektorin/deinem Lektor einen Überblick zu verschaffen. So erkennst du Unstimmigkeiten bei z.B. der Charakterentwicklung oder innerhalb der Reihenfolge von Szenen. Du bist dir in bestimmten Zusammenhängen und Begebenheiten in deinem Roman unsicher? Es könnte helfen, deiner Lektorin/deinem Lektor ein paar Fragen mitzuliefern (z.B. wie du Handlungen beschreiben und einbauen könntest), anstatt sie in überraschende Plot-Ungereimtheiten laufen zu lassen.

 

Wir gehen individuell auf deine Bedürfnisse ein. Dabei spielt es keine Rolle, ob du bereits deine ersten Erfahrungen mit einem Lektorat gemacht hast oder einfach nur Aufgaben abgeben möchtest, um dich wieder mehr deiner Passion, dem Schreiben, widmen zu können.

 

WELCHE VORTEILE BIETET EIN PROFESSIONELLES LEKTORAT?

UNSER FAZIT

Ein professionelles Lektorat ist wichtig. Nicht nur, weil das Lektorat deinem Roman einen angenehmen Lesefluss verpasst, sondern auch, weil es deinem Roman inhaltliche Fehler und Plot-Unstimmigkeiten nimmt. Deine Leser*innen sollen nicht mit einem ungewollten Fragezeichen im Gesicht zurückgelassen werden. Ein Buch mit einem spannenden Storyverlauf, einem qualitativ hochwertigen Stil und verflochtenen, aufeinander abgepassten Handlungen legt man so schnell nicht mehr aus der Hand. Innerhalb eines Lektorats gibt es zahlreich Methoden und Mittel, das beste aus deinem Roman herauszuholen. Mit der Unterstützung einer Lektorin/eines Lektors, holst du das optimale Leseerlebnis aus deinem Buch heraus. Solltest du dazu noch Fragen haben oder Unterstützung benötigen, komm gerne auf uns zu. Wir werden dich nach deinen Bedürfnissen unterstützen.

Wir hoffen, wir konnten dir ein paar Tipps geben, dein Buch professionell zu gestalten. – Dein Indie Success Team

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Lektorat: Was es deinem Buch bringt und worauf du achten solltest
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Lektorat: Was es deinem Buch bringt und worauf du achten solltest
Beschreibung
Lektor*innen unterstützen dich dabei, das beste Potential aus deinem Text herauszuholen. Sie sehen Unstimmigkeiten, Fehler und Herausforderungen und setzen den erforderlichen Fokus, um deine Geschichte qualitativ aufblühen zu lassen.
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Publisher
Indie Success Agentur Glander & Grasztat GbR
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